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Sicherheit wird in der Luftfahrt groß geschrieben

Das Thema Sicherheit hat in der Luftfahrt einen ganz besonderen Stellenwert. In der Pilotenausbildung, unabhängig ob eine Privatpiloten- oder Berufspilotenausbildung absolviert wurde, steht in der Ausbildung Sicherheit an erster Stelle. So lernt ein Pilot nicht nur den Umgang mit dem Fluggerät, sondern lernt in seiner Ausbildung auch, wie im einzelnen die Technik funktioniert, wie sie zusammengebaut ist, welche Notverfahren zu wählen sind, was er im Falle eines Falles zu tun hat.

 

Darüber hinaus können schon viele potenzielle Gefahren im Vorfeld bei der Flugvorbereitung erkannt und ausgeschlossen werden. So kann ein Pilot aufgrund der Wetteranalyse genau beurteilen, unter welchen Bedinungen ein Flug möglich oder nicht durchführbar ist. In seiner Ausbildung lernt der Pilot auch Grenzbereiche kennen, in die ein Passagier normalerweise nie hinein gerät - alles wird trainiert.

 

Auch was das Fluggerät selber angeht, setzt die General Aviation einen sehr hohen Maßstab an die Sicherheit. So unterliegt das kleinste einsitzige Kolbenmotorflugzeug genauso häufig einer Wartung wie beispielsweise ein Verkehrsflugzeug. In der Regel muss ein Flugzeug alle 50 Stunden in die Werft zum durchchecken. Hierbei werden unterschiedliche Servicelevel abgearbeitet, so dass nach 100 Stunden eine noch intensivere Inspektion gemacht werden muß und nach 200 Stunden wird dann schon fast die halbe Maschine auseinander genommen.

 

Neben den intensiven Kontrollen müssen wichtige Teile am Flugzeug immer wieder ausgetauscht werden. So muß z.B. der Motor nach einer vorgegebenen Zeit (z.B. Cessna P210 alle 1600 Stunden) gegen einen neuen Motor oder einen generalüberholten Motor ausgetauscht werden. Dieses gilt auch für andere Teile wie z.B. den Propeller. Das Ganze ist gesetzlich vorgeschrieben und wird in Deutschland von der LBA vorgegeben und beaufsichtigt.

 

Dennoch gibt es immer wieder Meldungen über Flugzeugunglücke, die mitunter auch tragisch enden. Allerding ist das Risiko sehr gering. Verglichen mit dem uns allseits bekannten Transportmittel Auto schaffen Sie es mit dem Auto statistisch gerade mal 20km weit, wärend Sie mit dem Flugzeug bei gleichem Risiko 1000km zurücklegen. Hier redet man von subjektiver Wahrnehmung, denn wenn die Medien jeden Autounfall berichten würden der passiert, würden die Nachrichten kein Ende nehmen. Passiert hingegen mal ein Flugzeugunfall, ist das Medienspektakel sehr groß.